Historisch gewachsen –
professionell organisiert
Sprachrohr der deutschen Leichtbetonindustrie
Der Bundesverband Leichtbeton e.V. mit Sitz in Neuwied (Rheinland-Pfalz) ist ein Zusammenschluss von größtenteils mittelständisch geprägten Unternehmen der Bims- und Leichtbetonindustrie sowie Herstellern der natürlichen sowie industriell hergestellten Zuschlagstoffe.
Der Verband wurde im Jahr 1931 als “Verband Rheinischer Bimsbaustoffwerke” gegründet. Seinen aktuellen Namen trägt der Bundesverband Leichtbeton e.V. seit 2006.
Der Bundesverband Leichtbeton e.V. vertritt die technischen, politischen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitgliedsunternehmen. Wesentliches Ziel ist es, durch die nachhaltige Förderung auf den Gebieten Forschung und Entwicklung, Normung, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Politik, den Marktanteil von Leichtbeton-Baustoffen zu erhöhen und die Marktposition der Leichtbetonindustrie insgesamt zu stärken.
Ein Baustoff mit guten Eigenschaften
Wärmedämmend
Je geringer die Rohdichte, desto besser die Wärmedämmung – deshalb erreicht Leichtbeton mit seiner porigen Struktur hier beste Werte. Die Vorschriften der EnEV (Energieeinsparverordnung) können beim Bauen mit vielen Leichtbeton-Mauersteinen und Elementen ohne zusätzliche Dämm-Maßnahmen eingehalten werden.
Energie sparen und sich wohlfühlen – ist doch ganz leicht
Schalldämmend
Je höher das Gewicht, desto hoher das Schalldämm-Maß. Trotz seines geringen Gewichts weist Leichtbeton aber aufgrund seiner porigen Struktur eine hohe Schallabsorption, d.h. ein gutes Schallschutzvermögen auf. Während beispielsweise glatte Betonflächen im Frequenzbereich zwischen 500 und 300 Hz nur etwa 20% des auftretenden Schalls absorbieren, sind es bei haufwerksporiger Struktur etwa 50%.
Schallschutz deutlich besser als bei Anderen – ist doch ganz leicht
Nicht brennbar
Leichtbeton gehört ohne besonderen Nachweis der höchsten Baustoffklasse A 1 nach DIN 4102 (Brandschutz im Hochbau) an – Beton brennt definitiv nicht. Und sollte es zu einem Brand kommen, sind weder Verschwelungen noch schädliche Emissionen zu befürchten.
Brandschutz mit Leichtbeton – nichtbrennbar, feuerbeständig, hohe Feuerwiderstandsdauer
Überall einsetzbar und statisch voll belastbar
Mit Festigkeitsklassen von 2 bis 20 können Leichtbeton-Mauersteine oder -Elemente an die unterschiedlichen Gebäudeanforderungen differenziert angepasst werden. Leichtbeton ist geeignet für Außen- und Innenwände, vom Keller bis zum Dach und für Wohngebäude genauso wie für landwirtschaftliche, öffentliche oder Industriegebäude.
Wirtschaftlich
Das geringe Gewicht des Baustoffs vereinfacht den Transport auf der Baustelle und ermöglicht schnelles und präzises Arbeiten. Besonders mit Fertigelementen aus Leichtbeton lassen sich kurze Bauzeiten erreichen – zudem können die leichten Elemente auch auf Baustellen in schwieriger Lage transportiert werden.
Umweltverträglich
Um die Umweltverträglichkeit eines Baustoffs zu beurteilen, sind nicht nur die verwendeten Rohstoffe von Belang, sondern es gilt, den gesamten Lebenszyklus des Baustoffs zu betrachten – von der Herstellung über die Gebäudenutzung bis hin zum Recycling. Leichtbeton entsteht aus Zement, Wasser und Zuschlägen – entweder natürlichen Stoffen wie Bims oder Blähton oder gesundheitlich unbedenklichen Recyclingstoffen. Die Möglichkeit zum Einsatz von Recyclingstoffen bei der Herstellung bietet sonst kein Baustoff in dieser Qualität und Wirtschaftlichkeit. Während der Nutzungsphase punktet Leichtbeton besonders durch seine gute Wärmedämmung und hilft so, Heizenergie zu sparen und Umweltbelastungen zu verringern. Und last but not least ist Leichtbeton ein problemlos recycelbarer Baustoff.
Präsidium
Präsident
Ralf Stockschläder
Jakob Stockschläder GmbH & Co. KG
Stellvertretender Präsident
Guido Runkel
BISOTHERM GmbH
Weitere Mitglieder
Frank Schulz
Fensterle Beton- und Fertigteilwerk GmbH
Thomas Zieglowski
GEBR. ZIEGLOWSKI GmbH & Co. KG
Geschäftsstelle
Bundesverband Leichtbeton e.V.
Sandkauler Weg 1
56564 Neuwied
Telefon: +49 (0) 26 31 – 2 22 27
info@leichtbeton.de
Dr.-Ing. Ahmad Iravani
Dr.-Ing. Thomas Kranzler
Organisationen der Leichtbetonindustrie
Forschungsvereinigung Leichtbeton e.V.
Die Forschungsvereinigung Leichtbeton e.V. (FOV) ist ein gemeinnütziger Verein, der Forschungsprojekte gefördert aus Mitteln der IGF Industrielle Gemeinschaftsforschung beantragt und zusammen mit Prüf- und Forschungseinrichtungen durchführt.
Fachvereinigung Bims e.V.
Wesentliche Aufgaben der Fachvereinigung Bims e.V. sind:
– Sicherung der natürlichen vulkanischen Rohstoffe (Naturbims, Lava, vulkanische Aschen und Sande) für die Unternehmen der Bimsindustrie
– Wahrnehmung der Aufgaben des „Fachausschuss Bims“
– Mitarbeit im Verein „Kulturelles Erbe der Bimsindustrie e.V.“
Güteschutz und Landesverband Beton- und Bimsindustrie Rheinland-Pfalz e.V.
Der Güteschutz und Landesverband Beton- und Bimsindustrie Rheinland-Pfalz e.V. (GLV) ist sowohl Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband als auch Überwachungs- und Zertifizierungsstelle in Rheinland-Pfalz.
Die Abteilung Recht und Wirtschaft in Neustadt ist für die Aufgaben der Wirtschafts-, Tarif- und Sozialpolitik zuständig, die Abteilung Überwachung und Zertifizierung in Neuwied für alle Fragen der Normungsarbeit, Technik sowie für die Überwachung und Zertifizierung.
www.glv-beton-bims.de
Kulturelles Erbe der Bimsindustrie e.V.
Das besondere Anliegen des Fördervereins „Kulturelles Erbe der Bimsindustrie e.V.“ ist es, die einzigartige historische Bedeutung von Bims für die ökonomische Entwicklung der Region zu erforschen und im Deutschen Bimsmuseum für nachfolgende Generationen begreifbar und erlebbar zu machen.
www.bimsmuseum.de
Netzwerk
Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V.
Als Dachverband vertritt die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) die politischen, wirtschaftlichen und technischen Interessen der Mauerstein erzeugenden Industrie. Ein Schwerpunkt ist die Förderung des Wohnungsbaus, der in Deutschland zu über 70 % mit Mauerwerk errichtet wird.
www.dgfm.de
Deutscher Ausschuss für Mauerwerke.V. (DAfM)
Der 2018 gegründete Deutsche Ausschuss für Mauerwerk e.V. (DAfM) vereint die Kompetenzen im Bereich des Mauerwerksbaus in Deutschland. Die Mitglieder des Vereins – Experten aus Bauwirtschaft, Baustoffindustrie, Bauaufsicht und Wissenschaft – haben sich zum Ziel gesetzt, die Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet des Mauerwerksbaus zu fördern. Durch die Beteiligung von Vertretern aller Interessensgruppen hat der DAfM Richtlinienkompetenz zur Erarbeitung entsprechender Regelungen – ergänzend zu DIN und DIBt – für alle am Bau Beteiligten.
www.dafm.online
Deutsches Institut für Normung e.V. (DIN)
Der Normenausschuss Bauwesen (NABAU) ist im DIN für die nationale, europäische und weltweite Normungsarbeit zuständig. Der Bundesverband Leichtbeton ist in verschiedenen Normenausschüssen vertreten.
www.din.de
Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU)
Das Institut Bauen und Umwelt e.V. in Berlin ist der größte Zusammenschluss von Herstellern der Baustoffindustrie, der sich für nachhaltiges Bauen stark macht. Es betreibt ein branchenübergreifendes und unabhängiges Informationssystem für Bauprodukte und -komponenten.
Das IBU ist einer der führenden Programmbetreiber für Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental Product Declarations – EPDs) im Bauwesen und europaweit die führende Organisation, die Bauprodukte nach der europäischen Norm EN 15804 deklariert.
www.ibu-epd.com
Nachhaltiges Mauerwerk – Innovationsnetzwerk
Im Netzwerk „Nachhaltiges Mauerwerk“ wird vorhandenes Know-how bezüglich der Planung, dem Bau sowie Rückbau unter Verwendung verschiedener Mauerwerkssteinarten gebündelt. Durch den Zusammenschluss der kleinen und mittleren Unternehmen im Innovationsnetzwerk werden Synergieeffekte optimal genutzt, um innovative Entwicklungen voranzutreiben.
Die wissenschaftliche Expertise der Forschungseinrichtungen stellt die ideale Ergänzung zu den Entwicklungsideen der Unternehmen dar. Hierdurch kann ein deutlicher Vorsprung zum aktuellen Stand der Technik erreicht werden.
www.nachhaltiges-mauerwerk.de
solid UNIT
Im solid UNIT Netzwerk haben sich Vertreterinnen und Vertreter der Bauwirtschaft und der Baustoffindustrie sowie von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Kammern zusammengeschlossen, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und das nachhaltige Bauen mit mineralischen Baustoffen zu fördern.





